Um keinen Preis der Welt




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Gedicht Ein Vater, der dereinst verdarb
dem Sohn die Lebensfreud’, verstarb.
Er hatte ihn nicht wirklich lieb,
sodass er in den Selbstmord trieb
sein armes eigen Fleisch und Blut –
der arrogante Tunichtgut.

Als man ihn vor die Wahl nun stellte,
indem sich gleich dazu gesellte
das von ihm weggestoß’ne Kind,
da fragte ihn dezent geschwind
jetzt das verständnisvolle Licht,
ob er vielleicht denn wolle nicht
beim Sohne sich entschuldigen
und ihm ein wenig huldigen,
dann käme nämlich er sogleich
direkt ins schöne Himmelreich
und müsse nie mehr Qualen leiden.
Er könne sich nun selbst entscheiden,
wenn er sich nur mit ihm versöhnte
und so sein Dasein jäh verschönte,
anstatt zu leiden ewig Pein.
Sein Kind – es wolle nicht so sein
und nähm’ die Worte dankend an –
als liebevoller Sohnemann.

Der grad Verstorbene, der sprach:
„Nee lass, da gebe ich nicht nach!
Mein Sohn, der ist mir viel zu dumm,
da lach’ ich mich noch heute krumm.
Ich gebe sicher niemals nach.
Bevor ich mich zum Affen mach
und setze den Vesöhnungsschritt,
geb ich ihm vorher noch ´nen Tritt!

Was ihr da nicht von mir erwartet! -
der ist mir doch zu sehr entartet!
Es ist im Falle eines Falles
Erlösung wirklich auch nicht alles!
Mit einem Worte, kurz und knapp:
Ich lehne die Versöhnung ab!
Glaubt ja nur nicht", sprach er voll Hohn,
"dass ich mich bei dem blöden Sohn
entschuldige von ganzem Herzen.
Niemals – da leid ich lieber Schmerzen!“
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Von Schedi
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Eingetragen am 09.09.2012 - 19:27:03

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