Heiligabend


Auch so kann Heiligabend sein

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Gedicht Ein armes Kind läuft durch die breiten Strassen,
überall kann es die bunten Lichter sehen,
Spielzeug in den Läden, in enormen Massen,
mit offnen Augen bleibt das Kindlein stehen,
welch Farbenglanz, es ist so wunderschön.

Vor einem strahlend Fenster macht es halt, im Licht,
versteht den Rummel, auch den Trubel drinnen nicht,
es sieht ein Kind am reich gedeckten Tisch,
dort stapeln Getränke, Fleisch und Käse sich,
daneben liegen Gaben, von unsäglichem Gemisch.

Gelangweilt starrt das Kind seine Geschenke an,
hat all die edlen Dinge hier, in grossem Überfluss,
es gibt nichts, was man ihm noch schenken kann,
im Gesicht erkennt man Missmut und Verdruss,
ein Kind, das dazu auch noch lächeln muss.

Dieses Kind besitzt längst schon das Feinste, das Beste,
von den Eltern fest umsorgt, benötigt es nichts mehr,
Ich armer Tropf am Fenster, leb immer nur von Reste,
verpöne diese Zeiten, auch die Gesellschaft sehr,
kann diese Welt nicht recht verstehn, nicht das Gehetze.

Doch eines denkt das Kind: Trotz Armut und dem Leiden,
ich weiss trotz allem, wer das meiste Mitleid hat verdient.
Bei dir ist Reichtum, ich bin das Ärmste von uns Beiden,
aber du als stets verwöhnte Göre, bist in Wahrheit blind
und weiss Gott, ein total verarmtes, reiches Kind.
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Von Rehmann
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Eingetragen am 14.12.2009 - 14:57:52

Rehmann's Mitglieder Status

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Biografische Informationen

Homepage: http://www.rehmann-horst.de
Beruf: Rentner
Geburtstag: Mai 22, 1943 (76 Jahre alt)
Interessen: schreiben, malen, surfen, Ski fahren.
Biografie: Habe viele Jahre als freier Publizist für namhafte Tageszeitungen ( Lübecker-Nachrichten, Neue Osnabrücker-Zeitung, Bremer-Nachrichten uam.) geschrieben. Jetzt als Rentner schreibe ich Gedichte, Kurzgeschichten und Aphorismen und widme mich der Malerei (siehe meine Hompage) !

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